Richtig lüften: Jederzeit frische Luft für dein Zuhause!

Richtig lüften

Fenster auf, frische Luft rein, fertig? Ganz so einfach ist es leider nicht, rund um das richtige Lüften gibt es einige wichtige Dinge zu beachten. Doch keine Sorge, die Türenhelden wissen Rat! Mit unseren Tipps und Faustformeln sorgst du ganz einfach für frische Luft in deinem Zuhause – und beugst ganz nebenbei noch Schimmelbefall und zu viel Feuchtigkeit vor. In unserem Ratgeber erklären wir dir, wie du ganz einfach deine Zimmer richtig lüftest!

Luftaustausch: Deshalb so wichtig

Das Wichtigste zuerst: Lüften ist wichtig, denn jedes Zimmer braucht regelmäßig frische Außenluft für ein angenehmes Raumklima. Richtiges Lüften ist deshalb die Grundvoraussetzung für gesundes Wohnen: Unangenehme Gerüche lassen sich so nach draußen transportieren, Schadstoffe und zu hohe Luftfeuchtigkeit lassen sich ebenfalls reduzieren. Das ist nicht nur wichtig für ein angenehmes Raumklima, zu viel Feuchtigkeit kann zusätzlich die Bausubstanz angreifen und Sanierungsarbeiten erforderlich machen. Auch die Zufuhr von ausreichend Sauerstoff ist nur durch Luftaustausch möglich, denn gerade in viel genutzten Räumen bildet sich schnell Kohlendioxid – eine angenehme Raumluft fühlt sich anderes an! Schließlich ist regelmäßiges Lüften auch eine gute Maßnahme, Krankheitserreger in der Raumluft nach draußen zu befördern und so, zum Beispiel in der alljährlichen Erkältungssaison, das Ansteckungsrisiko gering zu halten. Eine der gefürchtetsten Folgen von unzureichendem Lüften ist Schimmel am Fenster und in anderen Bereichen. Schimmel entsteht dann, wenn im Raum zu häufig die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist – und ist nicht nur ein Ärgernis, sondern auch ein echtes Gesundheitsrisiko.

Gutes Lüften, schlechtes Lüften

Für das richtige Lüften gibt es eine simple Anleitung: Idealerweise solltest du deine Räume etwa 3-bis 4-mal täglich durchlüften, um zu viel Feuchtigkeit und Schimmelbildung sicher zu vermeiden. Für das Stoßlüften öffnest du die Fenster vollständig und sorgst außerdem für Durchzug, indem du auch die jeweils gegenüberliegenden Fenster öffnest. Gerade an windigen Tagen solltest du Fenster und Innentüren fixieren. Richte dich außerdem nach der Faustregel: Je eher sich Menschen in Räumen aufhalten, desto häufiger solltest du auch lüften, im Idealfall etwa alle zwei Stunden. Wie lange du Zimmer lüften solltest, hängt von der Jahreszeit ab. Im Winter genügen einige Minuten, im Frühling und Herbst etwa 10 bis 20 Minuten. Im Sommer solltest du am längsten lüften, idealerweise jeweils etwa 30 Minuten. Bei milden Temperaturen und Vogelgezwitscher fällt dir das aber sicherlich nicht schwer!

Nach all diesen Do’s gibt es beim Lüften auch einige wichtige Don’ts: Dauerhaftes Lüften, beispielsweise durch gekippte Fenster, ist nicht sinnvoll. Viele Menschen reagieren auf ständige kalte Luftzüge empfindlich, außerdem geht so jede Menge kostbarer Heizenergie verloren. Auch beim Stoßlüften wichtig: Die Heizung solltest du währenddessen herunterdrehen.

Übrigens: Je nach Jahreszeit und Nutzung der Räume kann es mal öfter, mal etwas seltener nötig sein, zu lüften. Die aktuelle Luftqualität lässt sich allerdings nur sehr schwer nach Gefühl einschätzen. Geräte wie ein Luftfeuchtigkeitsmesser oder ein Raumluftsensor sind gute und durchaus erschwingliche Hilfsmittel.

Zimmer richtig lüften: Die Türenhelden wissen Rat

Neben diesen wichtigen Faustregeln gibt es auch noch einige wichtige Hinweise, wie du bestimmte Bereiche in deinem Zuhause richtig lüftest. In Räumen, in denen eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht, solltest du besonders regelmäßig lüften – idealerweise immer direkt nach Entstehen der erhöhten Feuchtigkeit. Entwickelt sich zum Beispiel in der Küche durch Kochen Wasserdampf oder wurde in einem Raum Wäsche aufgehängt, solltest du direkt mit Stoßlüften gegensteuern. Auch im Bad ist das nach dem Duschen eine wichtige Maßnahme. Das Schlafzimmer wiederum solltest du morgens, direkt nach dem Aufstehen, lüften. Der Grund: Nachts erhöht sich hier die Luftfeuchtigkeit, die wiederum teilweise von Textilien wie Laken und Bettwäsche absorbiert wird. Richtiges Lüften ist hier also besonders wichtig, um klamme Wäsche zu vermeiden! Abends kann frische Luft dagegen die Schlafqualität fördern. Ein Sonderfall ist der Keller. Warme Luft kann die Feuchtigkeit im Keller an den eigentlich Wänden verstärken, die Gefahr für Schimmel wächst so. Deshalb lüfte den Keller in der warmen Jahreszeit besser nur nachts.

Übrigens: Mit hochwertigen, robusten und ergonomisch gestalteten Fenstern ist das richtige Lüften besonders gut machbar. Das ideale Produkt für deine Räume kannst du dir in unserem Fensterkonfigurator selbst zusammenstellen.