Diese Türarten gibt es: Ein kurzer Überblick

Welche Türarten gibt es?

Innentüren und Wohnungseingangstüren, Türen für Küche und Bad und für die Haus- und Nebeneingänge – es gibt jede Menge verschiedener Türarten. Je nach Verwendungszweck haben sie ganz unterschiedliche Anforderungen und Eigenschaften. Und auch in den Bereichen Material oder Schließmechanismus gibt es eine riesige Vielfalt. Die gute Nachricht ist: Für jeden Geschmack und jeden Anspruch gibt es das passende Modell. Doch welche Türen gibt es, welche passen zu deinen Plänen und worauf solltest du bei der Auswahl achten? Die Türenhelden haben hier für dich alle wichtigen Infos gesammelt!

Drinnen und draußen: Immer die perfekte Tür

Welche Arten von Türen gibt es? Grundsätzlich unterscheidet man zunächst einmal zwischen Innentüren beziehungsweise Zimmertüren und Türen, die Außenbereich und Innenbereich voneinander trennen – also etwa Haustüren und sogenannte Nebeneingangstüren. Je nach Verwendungszweck haben diese Türen ganz unterschiedliche Merkmale und Eigenschaften:

Innentüren sollen nicht nur optisch überzeugen, im Idealfall sind sie auch so stabil, dass du viele Jahre Freude daran hast. Am besten setzt du deshalb auf ein Modell mit einer entsprechend robusten Mittellage. Dieses Innenleben der Tür, auch „Türblatteinlage“ genannt, sollte möglichst aus einer Röhrenspanplatte bestehen. Dadurch wird die Tür nicht nur sehr stabil, sondern bekommt auch eine effektive Schalldämmung. Du möchtest stattdessen gerne auf eine möglichst günstige Alternative setzen? Kein Problem, im Handel sind auch Innentüren mit einer Mittellage aus Wabeneinlagen verfügbar. Bitte beachte dabei: Türen mit Wabeneinlage aus Pappe haben zwar den Vorteil, dass sie einerseits günstig und andererseits sehr leicht sind. Gleichzeitig sind sie aber natürlich auch kaum robust und Schall geht nahezu ungehindert durch. Deshalb empfehlen wir den Einsatz maximal auf dem Dachboden oder in Kellerräumen.

Wohnungseingangstüren vereinen quasi die wichtigsten Eigenschaften von Innentüren und Haustüren. Im Idealfall passen sie optisch zu den übrigen Innentüren im Wohnbereich, aber auch im Treppenhaus wäre dies wünschenswert. Zweifarbige Wohnungstüren machen dies möglich. Denn diese sind außen und innen in unterschiedlichen Farben und Designs erhältlich. Aber auch Sicherheit, Schallschutz und Klimastabilität spielen hier eine große Rolle. Eine 3-fach-Verriegelung und ein Schutzbeschlag mit Knauf auf der Außenseite sorgen für beruhigenden Einbruchschutz. Die Mittellage einer Wohnungseingangstür besteht aus einer hochwertigen Vollspaneinlage, also einer durchgehenden Spanplatte und sorgt für noch mehr Schallschutz und Stabilität, als es bei der Standard-Röhrenspanplatte der Fall ist. Damit auch keine Kälte in deine Räume gelangt, empfiehlt sich ein Modell der Klimaklasse II oder III, denn diese verhindern ein Verziehen und garantieren die Funktion der Türen bei Temperaturunterschieden von bis zu 20°C – beispielsweise in ungeheizten Treppenhäusern.

Aber sicher doch: Türarten für den Außenbereich

Haustüren sollen nicht nur schick aussehen und deinem Haus einen besonderen Charakter verleihen - auch der Sicherheitsaspekt sowie die Warmedämmeigenschaften sind für alle Türarten im Außenbereich enorm wichtig.

Neben einem robusten Aufbau der Haustür selber gibt es verschiedene Möglichkeiten, dein Zuhause noch einbruchsicherer zu gestalten. Automatische Sicherheitsverriegelungen, verstarkte Türfüllungen, integrierte Öffnungssperren und VSG-Sicherheitsgläser – all das sind sinnvolle Maßnahmen. Auf der sprichwörtlich sicheren Seite bist du grundsätzlich mit einer Haustür nach Widerstandsklasse RC2. Diese sind so ausgestattet, dass sie einem Einbruchsversuch inklusive Hebelwerkzeugen wenigstens 3 Minuten standhalten. Erwiesenermaßen ist das mehr als lang genug, um die meisten Einbrecher zum Aufgeben zu zwingen. Für Nebeneingangstüren empfiehlt sich als Sicherheitsmaßnahme grundsätzlich auch eine Mehrfach-Verriegelung, denn Nebeneingänge sind oftmals schwer einzusehen und werden deshalb von Einbrechern gerne bevorzugt.

Holz und noch viel mehr: Unterschiede im Material

Auch im Bereich Material gibt es unterschiedliche Türarten. Innentüren aus Holz, zum Beispiel Massivholztüren, gelten als echte Klassiker im Wohnbereich. Aber auch echtholzfurnierte Türen sind wieder im Trend und schon aus Gründen der Nachhaltigkeit empfehlenswert. Als echtes Naturprodukt verleiht Holz deinen Räumen eine einmalige Atmosphäre voller Wärme, die Holzmaserungen wirken wunderbar rustikal und sind wahre Unikate. Besonders robust und gleichzeitig pflegeleicht sind dagegen CPL-Innentüren, eine hochwertige und lichtechte Holzreproduktion. Türarten aus Kunststoff sind ebenfalls besonders robust und langlebig, außerdem pflegeleicht und bestens geeignet für den Außenbereich. Noch etwas hochwertiger sind Türen aus Aluminium, außerdem ebenfalls widerstandsfähig und eine gute Wahl für Haustüren. Wer es gerne modern, hell und offen mag, setzt im Innenbereich vielleicht eher auf Glastüren. Diese werden bei Türenheld aus einem 8 mm starken sogenannten Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) gefertigt. Sollte es mal zum Bruch kommen, können keine scharfkantigen Scherben entstehen – die Verletzungsgefahr ist somit minimiert. Auch Schiebetüren aus Glas sind eine beliebte Variante: Einerseits sparen sie Platz, andererseits sind sie wunderbar geeignet für ein offenes Wohnkonzept mit hellen Räumen. Ein Alternative wären dagegen klassische Türen mit einem Lichtausschnitt.

Vielfaltig und innovativ: Verschiedene Tür-Konstruktionen

Tür ist gleich Tür? Aber keineswegs, unter den Türarten gibt es die unterschiedlichsten Konstruktionen. Der Klassiker sind sogenannte Anschlagtüren beziehungsweise Drehtüren: Der Türflügel ist an Scharnieren mit der Zarge fixiert, das Türblatt dreht sich beim Öffnen. Je nach Anschlagsseite spricht man übrigens von DIN-Linkstüren und DIN-Rechtstüren. Klassische Türen haben die Gemeinsamkeit, dass sie in den Raum hinein geöffnet werden. Was aber, wenn der vorhandene Raum begrenzt ist? Dann empfiehlt sich eine Schiebetür oder Falttür. Beide verlaufen an einer Schiene entlang der Wand, die Schiebetür behalt dabei ihre Form, während die Falttür sich ähnlich wie ein Akkordeon zusammenfaltet.

Beratung gefällig rund um die optimale Türart für deine Pläne? Deine Türenhelden stehen bereit und freuen sich auf dich!